FC Oberstdorf 1921 e.V.

1920
Nach dem 1. Weltkrieg findet der Fußball auch in Oberstdorf immer mehr Anhänger. Sie trainieren auf einer Wiese irgendwo in der Rubinger Oy (der erste Fußballplatz in Oberstdorf!) und bereits am Sonntag, den 31.10. bestreiten sie ihr erstes Spiel gegen die II. Mannschaft des FV Sonthofen auf dem Sonthofer Sportplatz an der Sigishofer Brücke. Das Spiel verläuft trotz der körperlichen Überlegenheit und der ziemlich massiven Spielweise der Oberstdorfer mit 6 : 0 zugunsten von Sonthofen.

Bericht über die Jahreshauptversammlung des Skiclub Oberstdorf v. 20.11.:

Der SC Oberstdorf hält am 18.11. seine jährliche Hauptversammlung unter dem Vorsitzenden Dreher ab. Der neugegründete Fußballclub wird auf seinen Antrag hin dem Skiclub als Unterabteilung angegliedert. Die Aufnahme in den Skiclub erweist sich nur von kurzer Dauer, da die Fußballer 1921 einen eigenständigen Verein gründen.

1921
Da auch die Anschlussbestrebungen der Oberstdorfer Fußballfreunde an den TSV scheitern, wird der Verein unter dem Namen „Fußballclub Oberstdorf“ gegründet und ist damit einer der ersten Oberallgäuer Vereine, die sich ausschließlich dem Fußballsport verschreiben. Von Anfang an ist der Club Mitglied des Bayerischen Fußballverbandes. Als Vereinsfarben werden „blau-weiß“ gewählt.

Zu den heute noch bekannten Gründungsmitgliedern zählen unter anderem:

Karl Dauser gest. 04.05.1982, Max Dreher gest. 10.01.1952, Anton Eberle gest. 14.12.1939, Karl Kraus gest. 10.07.1972, Anton Merz gest. 05.11.1968

1. Vorsitzender wird Anton Merz, Lichtspielhausbesitzer in Oberstdorf.

Fußball-Wettspiel zwischen Oberstdorf I und Sonthofen II kombiniert am Sonntag, den 8.5. nachmittags 3 Uhr auf dem Spielplatz links der Illerbrücke bei Sigishofen. Zuschauer: 80 Pfg

Der FCO verliert auch sein zweites Spiel mit 4 : 3 Toren. Schiedsrichter der Begegnung ist der damalige Oberstdorfer Kurdirektor Hermann Schallhammer.

1922
Zur Freude der Oberstdorfer Fußballer entsteht am Renksteg der erste für den Spielbetrieb zugelassene Fußballplatz. Das Gelände wird aus dem Ortsgemeindevermögen zur Verfügung gestellt. Die Umkleideräume befinden sich in einem Nebenraum des Cafe „Loretto“. 

In seinem ersten Spiel auf dem neuen Platz schlägt der FC Oberstdorf am 28.6. die II. Mannschaft des FV Sonthofen nach überlegenem Spiel mit 9 : 2 (7 : 0) Toren. Der Schiedsrichter Herr Saalfrank war dem Spiel ein ausgezeichneter Leiter.

Durch die günstige Einteilung des Gaues Allgäu von Seiten des Süddeutschen Fußballverbandes nehmen zum erstenmal Allgäuer Vereine am Punktspielbetrieb teil. In der C-Klasse, Gruppe Allgäu I bestreitet der FC Oberstdorf mit dem TV Dietmannsried, TV Weiler, FC Immenstadt und FV Sonthofen seine ersten Meisterschaftsspiele.

In den folgenden Jahren bis 1928 werden wegen organisatorischen und finanziellen Schwierigkeiten keine Punktspiele ausgetragen. Am 15.10. gewinnt der FC Oberstdorf zuhause gegen den TV Weiler sein erstes Meisterschaftsspiel und holt die ersten zwei Punkte.

Nach Beendigung der Meisterschaftsspiele im Dezember liegen der FC Immenstadt und der FV Sonthofen punktgleich an der Spitze. In einem Entscheidungsspiel am 22.4.1923 schlägt der FV Sonthofen den FC Immenstadt mit 5 : 1 und steigt als Meister der C-Klasse Allgäu I in die B-Klasse auf.

1923
Am 7.6. schließt sich der FC Oberstdorf aus unbekannten Gründen dem TSV Oberstdorf an.

Ein “etwas anderer“ Spielbericht aus längst vergangenen Tagen.
Damals vor 88 Jahren im “Allgäuer Anzeigeblatt“ vom 23.5.23

Das am Pfingstsonntag in Oberstdorf ausgetragene Fußballwettspiel zwischen der 1. Mannschaft des FC Augsburg-Göggingen und des FC Oberstdorf endete nach hartem Kampfe mit 0:1, Halbzeit 0:1 zugunsten der wackeren Oberstdorfer. Das entscheidende Tor fiel bereits in der 1. Halbzeit durch den Oberstdorfer Mittelstürmer. Da die Oberstdorfer keine Mittel gescheut haben, um den Einheimischen einen guten Fußball vorzuführen, ist zu hoffen, dass künftige Spiele immer mit gutem Besuch zu rechnen haben, die der jungen Fußballabteilung Mittel in die Hand geben, um des öfteren mit erstklassigen Mannschaften aufwarten zu können.

Das die Oberstdorfer Mannschaft bei genügender Unterstützung von Seiten der Einheimischen im Stande ist, noch mehr zu leisten, dürfte keinem Zweifel unterliegen.

Es kann aber von den Spielern nicht verstanden werden, daß gerade der Fußballplatz nach einigen Regentagen in der Mitte mit Pferdefuhrwerken durchfahren wird (mit Absicht oder nicht), sodaß Gefahr besteht, daß die Spieler aufgrund der zahlreichen Radfurchen mit einem kleinen Beinbruch eventuell nach Hause gefahren werden müssen.

1924
Das Gelände am Oybele wird von der Marktgemeinde für den Bau eines Sportplatzes zur Verfügung gestellt. Architekt Willi Huber erstellt hierfür eine Plan. Der neue Oybele-Sportplatz wird im Laufe der Jahre größtenteils in Eigenarbeit von Mitgliedern des FCO und des TSV errichtet. Anton Eberle löst Anton Merz als 1. Vorsitzenden ab.

1925
Am Sonntag, 28.6. nachmittags halb 3 Uhr findet auf dem Sportplatz Oybele (östlich von Oberstdorf bei der Mühlenbrücke) die Aufführung des historisch bekannten „Wildemännle-Tanzes“ statt.

1926
Der Verkehrs- und Kurverein übernimmt unter finanzieller Unterstützung des Breitachklammvereins die Herrichtung des Sportplatzes Oybele. Der Dank der sporttreibenden Vereine wird den Männern, die ein Herz für die Jugend haben, sicher sein.

1928
Mit dem FC Immenstadt und dem FV Sonthofen nimmt der FCO in der B-Klasse, Gruppe 4 des Gaues Allgäu in der Saison 1928/29 erstmals seit 1922 wieder am Punktspielbetrieb teil. Zur Vorbereitung bestreitet der FCO Freundschaftsspiele gegen den FC Stuttgart (2 : 6) und zweimal gegen den FC Grönenbach (2 : 1 u. 3 : 2). In der Punktrunde belegt Oberstdorf am Ende mit einem Sieg gegen den FC Immenstadt (4 : 0) und drei Niederlagen den 3 Platz.

“Allgäuer Anzeigeblatt“ vom Di., 9.10.28
FC Oberstdorf – FC Immenstadt 4:0 (1:0)
„Das Oberstdorfer Verbandsspiel“

Der an Begleiterscheinungen reiche Verbandskampf Oberstdorf – Immenstadt endete mit einem schrillen Misston – ähnliche Dinge könnten dem Fußballsport im oberen Allgäu sehr abträglich sein. Abgesehen davon, dass der Unparteiische Her Maier aus Kempten in keiner Phase dem Kampfe sich gewachsen zeigte, haben sich auch sonstige bedauerliche Entgleisungen abgespielt, deren Erwähnung uns erspart bleiben möge. Die Platzherren wurden von den Mitgliedern des FV Sonthofen, die als Zuschauer dem Treffen beiwohnten, moralisch noch unterstützt. Der durch den Regen heimgesuchte und zu einem Acker umgewandelte Sportplatz des FCO bildete von vornherein ein Hindernis für die Entfaltung beider Mannschaften. Daß darunter die Grün-Weißen mehr zu leiden hatten wie ihr Gegner, ist daraus zu erklären, dass die Einheimischen mit diesem Boden besser vertraut sind. Das Treffen, dass von Beginn an schon ziemlich scharf durchgeführt wurde, nahm zusehends an unschönen Formen zu. Seinen Höhepunkt erreichte es, als man dem in bester Form befindlichen Immenstädter TW Prinz, der einen Schuß liegend abfasste und der heranlaufende Oberstdorfer MSt ihm mit voller Wucht einen Schlag auf den Kopf versetzte. Prinz brach bewusstlos zusammen und musste vom Platz getragen werden. Der sofortige Platzverweis wurde von dem Täter und seiner Mannschaft erst nach längeren Verhandlungen befolgt. Die Grün-Weißen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt tapfer gehalten haben – ein Sieg durch die bisher angehaltene Überlegenheit durchaus noch im Bereich der Möglichkeit war – sahen sich gezwungen, Haberle im Tor zu verwenden. Von nun an legten sie sich manchmal durch etwas Unfairness ins Zeug, ohne die unausbleibliche Niederlage abwenden zu können. Der rutschige Boden schuf zu ungünstige Kampfbedingungen, so dass die taktisch klugen Angriffe der Gäste erfolglos blieben. Dagegen gelang es den Blau-Weißen noch dreimal einzusenden und damit einen glücklichen Sieg zu erringen.

Der FC Immenstadt hat nun mit dieser Begegnung seine Verbandsspielserie beendet. Fortuna war den Grün-Weißen während der Punktekämpfe in keinem besonderen Maße hold, was sich in Oberstdorf wieder mit aller Deutlichkeit offenbarte. Wie wir noch zu hören bekommen, wird sich der Verband mit dem Spiel FCO – FCJ noch näher befassen.

1929
Zu Beginn des Jahres wird der Sportplatz am Oybele fertig gestellt. In der Punktspielrunde belegt man hinter dem FC Immenstadt den zweiten Platz. Der Höhepunkt war das Rückspiel im Oybele-Stadion gegen Immenstadt, das 2 : 7 verloren wurde. Es entschied letztendlich die Meisterschaft.

Ludwig Simbeck wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er behält dieses Amt bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges.

1930
Die B-Klassen im Gau Allgäu werden für die Saison 30/31 in 3 Gruppen (bisher 4) neu eingeteilt. Die FCOler spielen nun in der Gruppe 1 mit dem VfL Kempten II, Reichsbahn Kempten, FC Pfronten, FV Sonthofen, FC Weiler und TV Kempten. Der FCO beschließt die bereits im Dezember endende Saison mit dem 4. Tabellenplatz ab.

1931
Auf der außerordentlichen Generalversammlung am 12.3. legt 1. Vorstand Ludwig Simbeck nach vorangegangenen Zwistigkeiten sein Amt nieder, wird dann aber bei der anschließenden Neuwahl einstimmig wiedergewählt.

“Allgäuer Anzeigeblatt“ vom Mi., 13.5.31
Oberstdorfer Fußballchronik zum 10-jährigen

Eine kleine Gemeinde von Fußball-Sportliebhabern, es mögen 15 bis 20 Köpfe gewesen sein, lauter junge Leute, hat sich im Jahre 1920 zusammengetan, um einen Verein zu bilden, welcher dem Fußballsport huldigte, insbesondere aber in diesem Sport körperliche Ertüchtigung, geistige Anregung und endlich auch Erholung von den Strapazen des Alltags und der Werkstatt suchte. Und siehe, der kleine Verein fand sofort einen edlen Gönner und weitsichtigen Kurdirektor in dem allverehrten Herrn Schallhammer. Er war auch der Leiter des ersten Wettspiels des jungen Fußballclubs mit dem FV Sonthofen. Bald gesellte sich zu dem ersten Gönner auch ein Zweiter, Herr Anton Merz, Lichtspielbesitzer in Oberstdorf, welcher dem Verein viel Unterstützung und Erleichterungen brachte. So überließ die Ortsgemeinde Oberstdorf dem jungen Fußballclub kostenlos den Spielplatz an der Rubinger Oy, welchen der Verkehrs- und Kurverein auf seine Kosten instand setzen ließ. Später wurden ihnen ein Platz am Renksteg zugewiesen, dessen Lage geeigneter erschien und seit 1929 wird am Ausbau eines sehr guten Fußballplatzes am Oybele gearbeitet. Wenn der FCO auch manche Schwierigkeiten überwinden musste und viel zu kämpfen hatte, er hat sich doch durchgerungen und zu einem heute in der B-Klasse an erster Stelle stehenden Verein entwickelt. Man muß beachten, dass es in Orten wie Immenstadt, Sonthofen und Oberstdorf sehr schwierig ist, wirklich gute Fußballkämpen heranzuziehen und eine ordentliche Mannschaft zu erhalten, da insbesondere in der letzten Zeit wirtschaftlicher Not aus finanziellen und beruflichen Gründen fast wöchentlich Mannschaftsänderungen vorgenommen werden müssen, wobei es nicht immer möglich ist gleichwertigen Ersatz zu finden. Heute zählt der FC Oberstdorf ca. 120 Mitglieder, wovon 43 erfreulicherweise aktiv sich betätigen.

Wir wünschen dem Verein zu diesem Fest alles Gute für die Zukunft und noch recht viel Erfolge, so schöne, wie sie in den letzten Jahren an seine Fahne gelangten. Gleichzeitig aber wünschen wir ihm auch fernerhin die Unterstützung des Gemeinderates und Kurvereins und aller Behörden, welche gerade in Oberstdorf, dem Fremdenverkehrsplatze, einsehen werden, was der Verein für sie und den Fremdenverkehr leistet.

An den Pfingstfeiertagen im Mai begeht der FC Oberstdorf mit einem 2-tägigen Pokalturnier sein 10-jähriges Stiftungsfest. Am Sonntag, den 24.5. marschieren die teilnehmenden Mannschaften FC Füssen, Militärsportverein Landsberg, ESV Kempten, FV Sonthofen und der FC Oberstdorf unter den Klängen der Musikkapelle Oberstdorf vom Bahnhof zum Oybele-Stadion. Nach dem Turnier kann der ESV Kempten den 1. Pokalpreis in Empfang nehmen, zweiter wird der FC Füssen und dritter der FCO. Am Festabend werden Hermann Schallhammer und Anton Merz zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1932
In der Saison 1931/32 holt sich der FC Oberstdorf in der B - Klasse ungeschlagen seinen ersten Meistertitel.

„Allgäuer Anzeigeblatt“ vom 14.11.
Ein Spielbericht mit einer gewissen Kuriosität vom A-Klassen-Meisterschaftsspiel

FC Immenstadt – FC Oberstdorf 0 : 3 (0 : 2)

„Prophezeiungen im Fußball sind ein undankbares Geschäft. Der größte Feind des Fußballpropheten sind die Überraschungen. Die Sache ist nicht so schlimm, da solange dieses „Zweitens kommt es anders“ sich nur auf dem Papier bemerkbar macht. Wenn aber die Überraschung so gesalzen wird, dass sie störend in das Räderwerk eingreift oder dies gar ganz zum Stehen bringt, wie zum Bespiel gestern, dann ist die Geschichte meist brenzlich. Auch der FCI musste nun einmal in ausgiebigem Maße erfahren, dass selten ein Unglückganz allein kommt. Nicht genug, dass die Grün-Weißen mal wieder keine Angriffsreihe hatten und auch die Hintermannschaft nicht ihr sonst gutes Spiel zuwege brachte; nicht genug, das der Pfeifenmann (Ferschel, Kempten) wirklich nicht gut gefallen konnte – das dicke Ende sollte erst noch kommen. Nachdem bereits in der ersten Spielhälfte die ledrige Kugel wegen Defektwerdens unbrauchbar wurde, sollte zur 25. Minute in der zweiten Halbzeit der Ersatzball das Weiterspielen unmöglich machen und man musste sich auf die Suche nach einem dritten Ball begeben. Da aber gebrichts. Ein weiterer spielfähiger Ball war nicht vorhanden und da ohne Ball nicht gut Fußball gespielt werden kann, sah sich der Schiedsrichter genötigt, das Spiel 20 Minuten vor Schluss wegen Ballmangel abzupfeifen. Ein fatales Ende und ein kurioser Spielausgang“.

Die Wiederholung des Spiels eine Woche später gewinnt der FCO mit 4 : 0.

1933
Im Sommer 1933 wird das Sportgelände am Oybele neu gestaltet, insbesondere werden ein Umkleideraum und eine Abortanlage neu errichtet.

1934
Die Meisterschaftsrunde in der ersten Kreisklasse im Gau Allgäu beendet der FCO unter den Mannschaften FC Markt Oberdorf, TV Mindelheim, TG Kempten, TG Türkheim, TV Füssen, TG Memmingen und FV Sonthofen mit einem 6. Platz.

1935
Nach einem guten Saisonstart (der Meister FC Markt Oberdorf wurde 2:1 geschlagen) und einem wahren Leistungsaufschwung erreicht man einen respektablen vierten Platz.

1936
Die Oberstdorfer Fußballer belegen mit 6 Punkten aus 18 Spielen den letzten Platz und steigen in die „zweite Kreisklasse“ ab. Im Oktober wird die Mannschaft aus der II. Kreisklasse abgemeldet, bis zum Jahr 1939 wird der Verein in keinster Weise mehr erwähnt, was zu dem Schluss führen mag, dass der Klub schon vor dem zweiten Weltkrieg seine sportlichen und gesellschaftlichen Tätigkeiten einstellt.

1946
Der Spielbetrieb wird wieder aufgenommen. Hauptinitiatoren sind Ludwig Simbeck und Josef Schmid. Als 1. Vorsitzender führt Ludwig Simbeck den Verein bis 1949.

1948
Ludwig Simbeck wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

1951
Hermann Schallhammer und Toni Merz werden für besondere Dienste im Fußballclub Oberstdorf mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

1954
Der FC Oberstdorf gewinnt das Oberallgäuer B - Klassenpokalturnier und wiederholt diesen Erfolg 1955 mit den Spielern:

Stannat/Engelmaier - Schmid, Willmann - Siegl. B., Siegl. E., Abendroth - Brugger/Ermer, Wolf, Tusch W., Holnberger, Eberhart. A.

Am Silvestertag gastiert die Oberligamannschaft des 1. FC Köln mit dem Weltmeister Hans Schäfer und den Nationalspielern Röhrig, Stollenwerk und Cajkovski in Oberstdorf. Der FCO verliert mit 2:11.

1957
Der FCO gewinnt das 4. B - Klassenpokalturnier und ist damit endgültiger Pokalsieger des über 4 Jahre ausgeschriebenen Wettbewerbs. Willi Bien wird erstmals 1. Vorsitzender des FCO. Damals ahnte noch niemand, dass diese Wahl das Vereinsleben des FC Oberstdorf bis in die 80er Jahre beeinflussen wird.

1959
Das Oybele-Stadion wird neu geplant und bis 1963 umgebaut. Im November wird das letzte Spiel ausgetragen; in den folgenden Jahren findet der Spielbetrieb auf einem Ausweichplatz an der Rubinger Straße statt.

1961
Der FCO erringt den Meistertitel in der B - Klasse, Gruppe Süd und steigt in die A - Klasse auf.

Von 1951 - 1960 war der FCO schon sprichwörtlich der „ewige Zweite“ in der B-Klasse.

Die Spieler der Meistermannschaft:
Hahn - Braxmaier, Reiche H. - Siegl. B., Siegl. E., Abendroth - Schwarz - Tusch, Leitner H. Lindenbacher, Schenk, Reichart, Buhl - Trainer Bußjäger

1963
Der FCO wird am 24.7. beim Amtsgericht Sonthofen in das Vereinsregister eingetragen.

Am 11.8. wird der neugestaltete Sportplatz im Oybele mit einem Freundschaftsspiel gegen den TSV Sonthofen eingeweiht.

1967
Der FC Oberstdorf steigt nach einer Sportgerichtsentscheidung in die C - Klasse ab, nachdem schon zwei Meisterschaftsspiele in der B - Klasse ausgetragen waren.

1971
Zum erstenmal in der Vereinsgeschichte holt die A - Jugend den Landrat-Dittrich-Pokal nach Oberstdorf, den sie im folgenden Jahr erfolgreich verteidigt. Willi Bien wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1972
Aus Termingründen findet die Feier zum 50 - jährigen Vereinsjubiläum mit einjähriger Verspätung statt. Sportliches Hauptereignis ist ein Freundschaftsspiel gegen die Regionalligamannschaft des SSV Reutlingen (1 : 8). Das schönste Geschenk macht sich der Verein selbst mit dem Gewinn des Meistertitels der B - Klasse und dem damit verbundenen Aufstieg in die A - Klasse.

1973
Gleich im ersten A - Klassenjahr holt sich der FCO nach einem spannenden Zweikampf mit dem TSV Fischen den Meistertitel und steigt zum erstenmal in seiner Geschichte in die Bezirksliga auf.

Folgende Spieler erringen den Aufstieg: Paul Besler, Richard Schwarz, Wolfgang Kopp, Anton Neumüller, Roland Mestek, Siegfried Patuzzi, Karl Hiemer, Gerd Bürk, Karl Boneberger, Toni Lacher, Hans-Jörg Leitner, Harald Löffler, Wolfgang Schmid, Peter Wasserrab, Janis Klepers, Thomas Müller, Michael Brandmaier, Dieter Schmidtke, Franz Sperger, Wolfgang Janak, Michael Holzhey und Trainer Heiner Schesser.

Am 4.11. gewinnen die Oberstdorfer das Bezirksliga-Derby gegen den TSV Sonthofen vor 1.200 Zuschauern (!) im Oybele-Stadion mit 1 : 0.

1974
Der FCO schließt die Bezirksligasaison mit einem hervorragenden 6. Platz ab.

1975
Nach dem zweiten Jahr in der Bezirksliga ist die Mannschaft Tabellenletzter und steigt in die A - Klasse ab. Will Bien erhält die goldenen Ehrennadel des Bayr. Fußballverbandes.

Am 7.6. bestreitet der damalige A - Jugendtorwart Albert Schmid sein erstes Punktspiel für die 1. Mannschaft. Nach 32 Jahren aktiven Spiels und 834 Einsätzen für den FCO beendet er am 27.10.2007 mit einem 6 : 4-Sieg gegen den TSV Bertoldshofen II seine außergewöhnlich lange Karriere.

1978
Die C - Jugend mit Trainer Erhard Siegl steigt in die Bezirksliga auf, die höchste schwäbische Jugendspielklasse.

1979
Ein zweiter Platz in der B - Klasse 1978/79 berechtigt zu einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die

A - Klasse. In Krugzell wird der TSV Obergünzburg mit 4 : 1 geschlagen. Die siegreiche Mannschaft:

Albert Schmid - Harald Löffler, Walter Schieberl, Alfred Huber - Rainer Rogoll, Max Ermer, Hubert Schädler, Rudi Tusch - Martin Riezler, Eugen Müller, Willi Maier

Im DFB - Pokal wird sensationell der Landesligist SpVgg Kaufbeuren mit 1 : 0 geschlagen.

Der Schulsportplatz am Gymnasium wird fertiggestellt.

1980
Jugendtrainer Anton Neumüller steigt mit der B - Jugend in die Bezirksliga auf. Der Vereinsausflug geht anlässlich der Feierlichkeiten zum Bestehen der 10 - jährigen Partnerschaft zwischen Oberstdorf und Megeve gemeinsam mit einer großen Oberstdorfer Delegation nach Hochsavoyen.

1981
Vom 10. - 16.7. weilt der FC Schalke 04 zu einem Trainingslager in Oberstdorf. Über 2.000 Zuschauer sehen beim Freundschaftsspiel gegen den FCO einen 7 : 0 (1 : 0) Sieg der Schalker Knappen.

Mit einem Jubiläums - Fußballturnier feiert der FC Oberstdorf 1921 e. V. sein 60 - jähriges Bestehen.

1982
Auf Einladung der Schalker feiert der FCO mit der Oberstdorfer Jugendblaskapelle im Gelsenkirchner Parkstadion den Wiederaufstieg des FC Schalke 04 in die Bundesliga. Großer Beifall begleitet die Oberstdorfer Fußballer und Musikanten in ihren Lederhosen während des Rundganges durch das Stadion.

Vom 12.-18.7. findet zum erstenmal das „ Helmut-Spengler-Gedächtnis-Turnier statt.

Hans Donderer wird am 30.7. erstmals zum 1. Vorsitzenden des FCO gewählt.

1983
Im März kauft der FCO vom Zirkus Brumbach ein „Festzelt“, das sich bei den vom Verein seit Jahren veranstalteten Turnieren mehr als bezahlt macht.

Zum 150 - jährigen Bestehen der Blaskapelle Oberstdorf überreichen Hans Donderer und Thomas Müller dem Vorsitzenden Albert Titscher ein „quicklebendiges Ferkel“ als Jubiläumsgabe.

Am 19.11. erzielt der A - Jugendtorwart Peter Maier einen lupenreinen Hattrick. Er verwandelt in der 6., 9. und 14. Minute drei Handelfmeter, die auch noch alle vom gleichen Spieler verursacht wurden.

Mit der Jahreshauptversammlung am 2.12. übernimmt der FCO die gemeindliche Seniorentagesstätte an der Färberstraße als Vereinsheim.

1984
Die Saison 1983/84 wird für die Jugendmannschaften zum erfolgreichsten Jahr. Die A - Jugend steigt als Erster mit 40 : 2 Punkten und 97 : 22 Toren in die Kreisliga Süd auf. Zudem holen sie den Landrat - Dittrich - Pokal zum drittenmal nach Oberstdorf. Die B - Jugend wird Meister mit 27 : 1 Punkten, die C - Jugend mit 21 : 7 Punkten. Die D - Jugend wird Dritter und die E - Jugend nach einem Entscheidungsspiel Zweiter. Die neugegründete Damenmannschaft belegt aufgrund einiger Anlaufschwierigkeiten den letzten Platz.

1985
Die 2. Mannschaft holt den Meistertitel der Reserverunde nach Oberstdorf. 

1986
Ab 1. Januar steht der Renkstegsportplatz dem FCO als Trainingsgelände nicht mehr zu Verfügung.

Die 1: Mannschaft erringt die Meisterschaft der B - Klasse Oberallgäu und steigt wieder in die A - Klasse auf. Zum erstenmal gewinnen sie auch das „Helmut-Spengler-Gedächtnis-Turnier“ mit einem

7:1 - Endspielsieg über den SC Altstädten.

1987
Der FCO steigt nach einjähriger A - Klassenzugehörigkeit wieder in die B - Klasse ab. Das letzte Heimspiel in der A - Klasse endet mit einem Missklang. Beamte der Grenzpolizei Oberstdorf müssen eingreifen, als sich ein Spieler, der Schiedsrichter und ein Zuschauer in die Haare geraten.

Die Damenmannschaft mit Trainer Herbert Hiemer erringt im vierten Jahr ihres Bestehens den Meistertitel in der Spielgruppe Allgäu I.

1988
Nach einem spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze und einem Entscheidungsspiel um die Meisterschaft gegen den TSV Fischen wird der FCO Zweiter. In zwei nervenaufreibenden Relegationsspielen gelingt dem FCO der Wiederaufstieg in die A - Klasse. Unter Trainer Michael Kollenda erringen folgende Spieler den Aufstieg: Stefan Harter, Peter Maier, Stefan Balling, Klaus Gimmler, Willi Geiger, Albert Schmid, Peter Wirbel, Andreas Bauer, Harald Martin, Bernhard „Paule“ Müller, Alexander Hackenberg, Andreas Geiger, Markus Riegler, Rene Materne, Dietmar Kissner, Helmut Spengler, Klaus Grözinger und Thomas Rinas.

Die Damenmannschaft wiederholt ihren Vorjahreserfolg. Sie gewinnt mit 25 : 7 Punkten und 50 : 11 Toren den zweiten Meistertitel, stellt aber ab der neuen Saison den Spielbetrieb ein.

1989
Beim 8. „Helmut–Spengler-Gedächtnis-Turnier“ ist der FCO zum zweitenmal erfolgreich und verteidigt den Pokal noch viermal hintereinander bis 1993.

1990
Am 2.3. erhält Franz Mestek die Verdienstnadel in Gold des Bayr. Fußballverbandes.

Am 27.7. spielt eine Oberallgäuer Auswahl im Oybele-Stadion gegen die „Uwe-Seeler-Traditions-Elf“. Gegen die mit Ex-Weltmeistern und Ex-Nationalspielern gespickte Prominentenelf verliert die Auswahl nach einem großartigen Spiel mit 10 : 2.

Nach Wegfall der innerdeutschen Grenze knüpft der FCO bereits im Sommer sportliche Beziehungen zu den östlichen Nachbarn und nimmt an einem Pokalturnier in Pfaffengrün im sächsischen Vogtland teil.

1991
Die E -Jugend des FCO beendet unter Trainer Herbert Hiemer die Saison mit 28 : 0 Punkten und dem imposanten Torverhältnis von 126 : 25.

1992
Karl Scherbaum, von 1948 bis 1980 für den FCO als Schiedsrichter tätig, feiert am 18.4. seine 90sten Geburtstag. Über fünf Jahrzehnte leitete er als Unparteiischer unzählige Spiele und erhielt dafür vom DFB die höchste Auszeichnung, die „goldene Schiedsrichterpfeife“.

1993
Der FCO steigt als Vorletzter wieder in die B - Klasse ab. Stefan Bickel schießt in einem Spiel der Reserve gegen den SSV Wertach (15 : 0) sieben Tore.

1994
Nach einem Entscheidungsspiel steigt der FCO wieder in die A - Klasse auf.

Die „Alten Herren“ des FCO stellen im Rahmen des 1. AH-Turniers um den Ausberger-Pokal im Juli bei hochsommerlichen Temperaturen mitten auf grüner (Renksteg-) Wiese eine Schneebar auf.

1995
Zu seinem 60sten Geburtstag erhält der Präsident des FC Oberstdorf, Hans Donderer, die Verdienstnadel des Bayr. Landessportverbandes, die goldene Ehrennadel des Bayr. Fußballverbandes sowie die goldene Ehrennadel für Schiedsrichter.

1996
Vom 2 - 4. 8. feiert der Fußballclub Oberstdorf 1921 e. V. sein 75 - jähriges Bestehen. Mit einem Festabend im kleinen Kursaal mit viel Prominenz aus Sport und Politik, einem Sommerfest mit Sommernachtstanz im großem Festzelt, zahlreichen Ehrungen von verdienten Vereinsmitgliedern und der 15. Auflage des „Helmut-Spengler-Gedächtnis-Turniers“ fanden die Feierlichkeiten eine würdigen Rahmen.

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr müssen die Fußballer wieder den Gang in die B - Klasse antreten.

1997
Josef Geiger und Berthold Siegl erhalten die goldenen Ehrennadel des Bayr. Fußballverbandes.

Absoluter Saisonhöhepunkt war das von Helmut Spengler und Bernhard Müller organisierte F-Junioren-Hallenturnier mit dem TSV 1860 München, FC Zürich, SSV Ulm, FC Kempten, TSV Kottern, TSV Durach, FC Immenstadt und dem FCO, der mit einem hervorragenden 2. Platz nach dem Sieger SSV Ulm das Turnier beendet.

1998
Auf der Jahreshauptversammlung vom 30.1.98 werden die Pläne für den Neubau des Vereinsheimes vorgestellt. Während der Bauzeit Anfang April bis Ende Oktober errichten die Oberstdorfer Fußballer, größtenteils in Eigenleistung (71 Helfer leisten 1.650 Arbeitsstunden); ein schmuckes Vereinsheim, dass am 16.1.99 offiziell eröffnet wird.

1999
Hans Donderer wird von der Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Bei der Jahresabschlusstagung der Allgäuer Fußballgruppen erhält er die Ehrenuhr des Deutschen Fußballbundes mit Urkunde.

Nach einem zweiten Platz in der Kreisklasse Oberallgäu verpasst der FCO nach dem mit 0 : 3 verlorenen Entscheidungsspiel gegen BSK Olympia Neugablonz den Aufstieg in die Kreisliga Süd. Am Ende war nach fünf Spielen in elf Tagen (!) der Dampf heraus.

2000
Mando Abendroth, Hans-Jörg Leitner, Günter Schenk und Albert Hartmann erhalten die „goldene Ehrennadel“ des Bayr. Fußballverbandes.

Vom 18. - 25.3. führt der FC Oberstdorf ein Trainingslager in Belek / Türkei durch.

Eine 6.000 qm große Zeltstadt der Interfunk-Messe macht sich im März wochenlang auf dem kompletten Spielfeld des Oybele-Stadions breit. Lastwagen hinterlassen tiefe Reifenspuren auf dem Fußballfeld und machen einen Spielbetrieb in der Rückrunde 99/00 unmöglich.

Als Vizemeister der Kreisklasse Oberallgäu verliert der FC Oberstdorf in der Relegation zur Kreisliga Süd das Entscheidungsspiel gegen des TSV Dietmannsried mit 0 : 1.

Die 2. Mannschaft holt nach 15 Jahren wieder den Meistertitel der Reserverunde nach Oberstdorf.

Am 5.6. tritt eine Oberallgäuer Auswahl (mit Peter Maier, Klaus Grözinger und Wolfgang Ammann vom FCO) im Oybele-Stadion gegen die U21-Mannschaft des FC Sao Paulo an und verliert ehrenvoll mit 9 : 3 Toren.

Die Finalspiele um den Helmut-Spengler-Gedächtnis-Pokal fallen wegen sintflutartiger Regenfälle aus.

2001
Bei der Jahreshauptversammlung am 26.1 wird Hermann Engelmaier zum Ehrenmitglied ernannt.

Die 2. Mannschaft wiederholt ihren Vorjahreserfolg und holt zum zweitenmal hintereinander den Meistertitel der Reserverunde nach Oberstdorf. Die 1. Mannschaft schließt die Saison mit dem 5. Platz ab.

Mit einem Spiel „All-Star-Team – Dream-Team 2001“ beenden Peter Maier, Wolfgang Breuer, Kai Fischer, Wolfgang Ammann und Helmut Spengler ihre Karriere in der 1. Mannschaft.

Mit einem großen Jugendtag im Oybele-Stadion feiert der FC Oberstdorf sein 80-jähriges Bestehen.

2002
Die 2. Mannschaft holt zum drittenmal hintereinander den Meistertitel der Reserverunde nach Oberstdorf. Die 1. Mannschaft schließt die Saison mit dem 8. Platz ab.

Nach 27 Jahren aktiven Spiels wird Albert Schmid für 800 Einsätze im Dress des FC Oberstdorf ausgezeichnet.

2003
Peter Wasserrab wird zum Ehrenmitglied ernannt. Nach dem Vizemeistertitel in der Kreisklasse Oberallgäu verliert der FCO das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga Süd mit 1 : 2 gegen Türk Dostluk Kaufbeuren.

2004
Nach über 50-jähriger Mitgliedschaft sowie vielen führenden Positionen in der Vorstandschaft verstirbt Hermann Engelmaier am 7. Januar 2004. Mit ihm verliert der FC Oberstdorf eine Persönlichkeit, die zukunftsorientiert und offenherzig auf die Menschen zuging.

In einem bis zum Schluss spannenden und hochdramatischen Finale des Sparkassenpokals für A-Junioren-Mannschaften der Spielgruppe Sonthofen besiegt der FC Oberstdorf die Spielgemeinschaft Seifriedsberg/Altstädten im Illerstadion in Sonthofen mit 4 : 3. Damit trägt sich Oberstdorf erstmalig in die Siegerliste dieses Wettbewerbs ein.

Nach neun Jahren gewinnt der FC Oberstdorf wieder den Helmut-Spengler-Gedächtnis-Pokal.

Für die „Kartei der Not“ lassen die FCO-Kicker die Hüllen fallen und gestalten einen Aktkalender.

2005
Siegfried Heinle wird für 55 Jahre Mitgliedschaft im FC Oberstdorf zum Ehrenmitglied ernannt.

Peter Wasserrab wird vom Spielgruppenleiter Helmut Weihele eine hohe Auszeichnung vom Deutschen Fußball-Bund überreicht. Für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen im Fußballsport erhält er die DFB-Ehrenuhr. Außerdem wird ihm vom Bayerischen Landessportverband für langjährige hervorragende Verdienste im Sport die Verdienstnadel in Gold mit Kranz verliehen.

Ein sportlicher Höhepunkt war das Gastspiel des Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Oybele-Stadion. Die Profis kamen am 24. Juli vor 800 Zuschauern gegen eine Allgäu-Auswahl nicht über ein 1 : 1-Unentschieden hinaus.

Der Verkauf des Aktkalenders erbringt für die „Kartei der Not“ eine Spende über 1.000 €.

2006
Die Reserve feiert seit dem Jahr 2000 bereits die fünfte Meisterschaft.

Mit einer großen Überraschung endete das 25. Helmut-Spengler-Fußball-Gedächtnisturnier des FC Oberstdorf. Im Endspiel setzte sich der Kreisligist SV Wald zum dritten Mal nach 1996 und 2003 gegen den Bezirksoberligisten 1. FC Sonthofen im Elfmeterschießen durch.

2007
Der FC Oberstdorf macht am letzten Spieltag mit einem hart umkämpften 2:1-Erfolg bei Türk Sport Kempten sein Meisterstück in der Kreisklasse Oberallgäu und somit den Aufstieg in die Kreisliga Süd perfekt. Torjäger Thomas Weyermann stellt mit 27 Toren eine neue Bestmarke auf.

Am 25.08.07 wird der neue Balkon am FCO-Vereinsheim vom ersten und zweiten Bürgermeister der Marktgemeinde Oberstdorf, Thomas Müller und Dr. Günter Meßenzehl, FCO-Ehrenpräsident Hans Donderer und Präsident Stefan Harter offiziell eingeweiht.

Der FCO spendet Trikots an eine Fußballmannschaft im westafrikanischen Land Senegal. Als Vermittler fungierte der Oberallgäuer Verein „Hilfe für Afrika – Wasser für Senegal“.

2008
Die F-Jugend des FCO durfte beim Bundesliga-Spiel Karlsruher SC – SV Werder Bremen am Samstag, 26. April Hand in Hand die Profis beim Einlaufen begleiten.

2009
Präsident Stefan Harter tritt mit Wirkung zum 1. Mai zurück. Die Vizepräsidenten Walter Schieberl und Stefan Betz übernehmen bis zum 23. Juli 2010 die Führung des Vereins.

Nach 2-jähriger Zugehörigkeit steigt der FCO als Tabellenletzter aus der Kreisliga wieder ab.

2010
Gründung der Jugendfördergemeinschaft Illerursprung. Der FC Oberstdorf und der TSV Fischen machen im Juniorenbereich (A - D-Junioren) gemeinsame Sache.

Helmut Spengler wird für 700 Spiele, Thomas Weyermann für 400 Spiele im Dress des FCO geehrt.

Mit einem Sieg nach Elfmeterschießen im Entscheidungsspiel gegen den TSV Buchenberg wird nur knapp der Abstieg in die A-Klasse vermieden.

Hansjörg Donderer wird zum neuen Präsident des FC Oberstdorf gewählt.

Die E- und F-Junioren des FC Oberstdorf dürfen beim Pokalspiel Eintracht Frankfurt - HSV mit den Profis einlaufen.

2011
Die Eisschützen des FCO bestätigen ihren Vorjahreserfolg (3. Platz) und belegen in der Besetzung Harald Ender, Wolfgang Janak, Günther Kobilke und Günter Willmann beim Firmen-Eisstock-Turnier am 19. Febr. 2011 von 17 Mannschaften einen hervorragenden 4. Platz.

Die Vorbereitungen zum 90-jährigen Jubiläum beginnen. Das fußballerische Highlight des Jubiläums findet am 20. August 2011 im Oybele Stadion mit dem Spiel einer Allgäuer Prominenten-Auswahl gegen die Eintracht Frankfurt Traditionself statt.

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